Arten von Konservierungsmitteln und ihre Funktionen
1. Natürliche Konservierungsmittel
Natürliche Konservierungsmittel wie Benzoesäure, Sorbinsäure und Kaliumsorbat sind bei umweltbewussten Konsumenten beliebt. Sie bieten einen Schutz vor Mikroben und sind in der Regel weniger reizend für die Haut. Obwohl sie nicht so stark sind wie synthetische Konservierungsmittel, bieten sie dennoch einen ausreichenden Schutz für viele kosmetische Formulierungen.
2. Synthetische Konservierungsmittel
Synthetische Konservierungsmittel wie Phenoxyethanol, Parabene und Triclosan sind sehr effektiv und werden häufig in Produkten verwendet, die eine längere Haltbarkeit erfordern. Diese Konservierungsmittel können jedoch in hohen Konzentrationen Hautreizungen verursachen. Es ist daher wichtig, dass diese in niedrigen, sicheren Dosen eingesetzt werden.
3. Parabene
Parabene wie Methylparaben und Propylparaben sind weit verbreitete Konservierungsmittel, die eine sehr starke antimikrobielle Wirkung haben. Sie verhindern das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Parabene sind jedoch in den letzten Jahren in die Kritik geraten, da sie in hohen Konzentrationen hormonell wirken können. Daher werden heute häufig parabenfreie Produkte bevorzugt.
4. Phenoxyethanol
Ein weiteres häufig verwendetes Konservierungsmittel ist Phenoxyethanol, das eine gute Verträglichkeit aufweist und in vielen Cremes und Lotionen verwendet wird. Es schützt vor einer Vielzahl von Mikroben, jedoch können hohe Konzentrationen zu Reizungen führen.
5. Konservierungsmittel mit Mehrfachwirkung
Einige Konservierungsmittel, wie Ethylhexylglycerin und Caprylylglycol, wirken nicht nur als Schutz vor Bakterien und Pilzen, sondern haben auch eine feuchtigkeitsspendende Wirkung. Diese Inhaltsstoffe bieten den Vorteil, dass sie die Haut zusätzlich pflegen und nicht austrocknen.